14. Mai 2005

Für Wahl gerüstet — Bosbach stimmte ein — Mehr als 400 Gäste konnte die Kreis-CDU zu ihrem Neujahrsempfang begrüßen

Opti­mi­s­ums ja, Arro­ganz nein: gute Argu­men­te ja, aber bit­te nicht das Blaue vom Him­mel ver­spre­chen’ — Gut 400 Christ­de­mo­kra­ten aus dem Kreis Ahr­wei­ler stimm­te der stell­ver­tre­ten­de Frak­ti­ons­vor­sit­zen­de der CDU im Bun­des­tag, Wolf­gang Bos­bach, ges­tern im Bad Brei­si­ger Rhein­ho­tel ‘Vier Jah­res­zei­ten’ auf die Kom­mu­nal­wah­len im Juni ein. Und dabei ließ der Mann aus Ber­­gisch- Glad­bach auch den Humor nicht zu kurz kom­men. ‘Ein Eigen­schaft, die Pflicht für einen guten Poli­ti­ker sein soll­te’, wie Bos­bach meinte.

Was die CDU an Funk­ti­ons­trä­gern und pro­mi­nen­ten Par­tei­mit­glie­dern im Kreis zu bie­ten hat, konn­te MdL und Kreis­vor­sit­zen­der Gui­do Ernst ges­tern Mor­gen im Rhein­ho­tel zum tra­di­tio­nel­len Neu­jahrs­emp­fang begrü­ßen. Mit dabei auch Bernd Wei­den­bach, der im Som­mer in Bad Brei­sig zum Bür­ger­meis­ter gewählt wer­den möch­te. Für die Christ­de­mo­kra­ten auch eine Gele­gen­heit, vor gro­ßer Kulis­se Mit­glie­dern Dank zu sagen, die nicht immer im Ram­pen­licht ste­hen. So wur­den Mar­gret Strat­mann aus Düm­pel­feld, Win­fried Kie­rig aus Wes­tum und Kurt Gros aus Kem­pe­nich für ihre lang­jäh­ri­ge kom­mu­nal­po­li­ti­sche Arbeit und für ihr sozia­les Enga­ge­ment in vie­len Berei­chen zu Ehren­ämt­lern des Jah­res ernannt.

Das hohe Lied aufs Ehren­amt stimm­te auch Fest­red­ner Bos­bach an. Viel­mehr ging es ihm aber dar­um, christ­de­mo­kra­ti­sche Grund­sät­ze den Mit­glie­dern und Gäs­ten zu ver­mit­teln. Vom Bekennt­nis zur sozia­len Markt­wirt­schaft bis hin zum Recht auf einen gesun­den Patrio­tis­mus. ‘Mit Typen in Sprin­ger­stie­feln, die sich eine Glat­ze rasie­ren und ‘Aus­län­der raus’ auf dem T- Shirt tra­gen, wol­len wir aber nichts zu tun haben’, so Bos­bach. Was die aktu­el­le Poli­tik angeht, habe die CDU die bes­se­ren Rezep­te für eine Steu­er­re­form. Nur der Streit zwi­schen CDU und CSU muss been­det wer­den. Bos­bach will weni­ger Büro­kra­tie. ‘Wir kön­nen nicht 300 Geset­ze und Ver­ord­nun­gen abschaf­fen und 1500 neue bin­nen eines Jah­res verabschieden’.