14. Mai 2005

CDU-Fraktion in Sorge über Folgen des rot-grünen Reformvorhabens — Sprengt Hartz IV den Kreishaushalt?

Die CDU-Frak­­ti­on im Kreis­tag Ahr­wei­ler ist sehr besorgt über aktu­el­le Mel­dun­gen, die im Zusam­men­hang mit der geplan­ten Zusam­men­füh­rung von Arbeits­­lo­­sen- und Sozi­al­hil­fe (Hartz IV) von einem Mil­li­ar­den­loch bei den Kom­mu­nen spre­chen. Vor die­sem Hin­ter­grund hat sich die Frak­ti­on jetzt mit einer Anfra­ge zu den kon­kre­ten Aus­wir­kun­gen des rot-grü­­nen Reform­vor­ha­bens auf den Kreis Ahr­wei­ler an Land­rat Dr. Jür­gen Pföh­ler gewandt. Dar­in fragt die CDU, wie sich aus Sicht des Krei­ses der aktu­el­le Sach­stand bei die­sem Refor­m­­vor-haben dar­stel­le und mit wel­chen finan­zi­el­len Aus­wir­kun­gen durch die geplan­te Neu­re­ge­lung sei­tens des Krei­ses gerech­net werde. 

Der CDU-Frak­­ti­on­s­­vor­­­si­t­­zen­­de, Karl-Heinz Sund­hei­mer, betont: ‘Von fast 5 Mil­li­ar­den Euro Mehr­be­las­tun­gen für die Kom­mu­nen ist hier die Rede. Das wür­de die ohne­hin gebeu­tel­ten Krei­se und auch die Städ­te und Gemein­den bis ins Mark tref­fen. Denn schon jetzt gibt der Kreis Ahr­wei­ler 67 von 100 Euro allein für sozia­le Pflicht­aus­ga­ben aus. Neue Belas­tun­gen wür­den den Kreis­haus­halt spren­gen und sind des­halb schlicht­weg nicht mehr zu ver­kraf­ten.’ Wei­ter stellt Sund­hei­mer fest: ‘Auch der von der Bun­des­re­gie­rung vor­ge­se­he­ne Zeit­plan für die Ein­füh­rung der Reform ist anschei­nend nicht mehr zu hal­ten, so dass ein neu­es Maut-Desas­­ter droht.’ Bis­lang ist vor­ge­se­hen, dass die neu­en Rege­lun­gen zum 1. Janu­ar 2005 in Kraft tre­ten sollen.