14. Mai 2005

Alte Eisenbahnbrücke wird abgerissen — 156.000 Euro für Ausbau der Kreisstraße — CDU vor Ort: Nadelöhr in Ahrbrück kommt weg

Orts­ter­min am Nadel­öhr: Der Eng­pass an der frü­he­ren Eisen­bahn­brü­cke in Ahr­brück wird besei­tigt, damit die Kreis­stra­ße 29 in Rich­tung Lind aus­ge­baut und ver­brei­tert wer­den kann. Dafür muss die alte Brü­cke abge­ris­sen wer­den. Der CDU-Gemein­­de­­ver­­­band Alte­nahr infor­mier­te sich jetzt gemein­sam mit Land­rat Dr. Jür­gen Pföh­ler, Bür­ger­meis­ter Achim Haag, dem Vor­sit­zen­den Horst Ris­ke sowie den Kan­di­da­ten für den Ver­bands­ge­mein­de­rat und dem Kreis­tag über die geplan­ten Arbei­ten, für die im Kreis­haus­halt 156.000 Euro bereitstehen.

‘Stra­ßen sind gera­de in unse­rer von der Flä­che her sehr gro­ßen Ver­bands­ge­mein­de enorm wich­ti­ge Lebens­adern und des­halb unver­zicht­bar,’ so Ingrid Näkel-Sur­­ges, CDU-Mit­­­glied im Haupt-und Finanz­aus­schuss. Trotz schwie­rigs­ter Haus­halts­la­ge hal­te man am Aus­bau von Kreis­stra­ßen fest, unter­strich der Land­rat. Seit 1999 habe der Kreis dafür fast 20 Mil­lio­nen Euro auf­ge­wen­det. Mit Blick auf den anste­hen­den Aus­bau der K 29 freu­te sich der CDU-Kan­­di­­dat für das Amt des Orts­bür­ger­meis­ters in Ahr­brück, Jür­gen Rader: ‘Umständ­li­che Fahr­ma­nö­ver sind an die­ser Eng­stel­le zur Zeit an der Tages­ord­nung. Dies ist nun bald Vergangenheit’.

Bis­her ist die Fahr­bahn nur etwa vier Meter breit und weist unter der Brü­cke eine Durch-fahrts­­hö­he von 2,80 Meter auf. Das ent­spricht nicht den Anfor­de­run­gen einer opti­ma­len Ver­kehrs­si­cher­heit. Die Plä­ne des Lan­des­be­triebs Stra­ßen und Ver­kehr in Cochem sehen vor, die K 29 nach dem Abriss der Brü­cke auf 100 Metern zu einer Fahr­bahn­brei­te von 5,50 Metern auszubauen.