6. Mai 2005

Offensive für Wachstum und Beschäftigung ist überfällig — Arbeitsmarkt — Walter Wirz:

Die CDU-Lan­d­­tags­­­frak­­ti­on sieht sich in ihren grund­sätz­li­chen Befürch­tun­gen in Bezug auf die Arbeits­markt­si­tua­ti­on in Rhein­­land-Pfalz bestä­tigt. Das beton­te heu­te der wirt­schafts­po­li­ti­sche Spre­cher der Frak­ti­on, Wal­ter Wirz, vor dem Hin­ter­grund der pes­si­mis­ti­schen Pro­gno­se für 2005 durch den Chef der Regio­nal­di­rek­ti­on der Bun­des­agen­tur für Arbeit, Otto-Wer­­ner Scha­de. Scha­de rech­net mit einem Anstieg der Zahl der Arbeits­lo­sen im Land um 3000 Menschen.

‘Der zuneh­men­de Ver­lust von Arbeits­plät­zen in Rhein­­land-Pfalz fin­det bei der Lan­des­re­gie­rung kaum Beach­tung’, kri­ti­sier­te Wal­ter Wirz. Das Land wer­de mit gemäch­li­cher Sorg­lo­sig­keit regiert, die vor der Rea­li­tät des Arbeits­mark­tes im Land die Augen ver­schlie­ße. Eine Offen­si­ve für mehr Wachs­tum und Beschäf­ti­gung sei ‘über­fäl­lig’.

Eine Ver­bes­se­rung der Situa­ti­on auf dem rhein­­land-pfäl­­zi­­schen Arbeits­markt sei nur mög­lich, wenn man im Land die Poli­tik weg von der Ver­wal­tung der Mas­sen­ar­beits­lo­sig­keit hin zu mehr Inno­va­tio­nen und wirk­sa­mer Mit­tel­stands­po­li­tik len­ke. ‘Wir brau­chen Wirt­schafts­wachs­tum, um end­lich wie­der mehr Men­schen in Beschäf­ti­gung zu brin­gen und die Sozi­al­sys­te­me zu ent­las­ten’, for­der­te Wal­ter Wirz.