12. März 2026

CDU/CSU-Fraktionsvorsitzender Jens Spahn MdB zu Gast beim Wirtschaftsgespräch in Niederzissen: Spannender Austausch zu aktuellen politischen Themen

Die CDU-Lan­d­­tags­­­kan­­di­­da­­tin und Kreis­vor­sit­zen­de Petra Schnei­der MdL hat­te jetzt einen hoch­ka­rä­ti­gen Gast in ihrem Wahl­kreis: Jens Spahn MdB, der CDU/C­­SU-Frak­­ti­ons­­vor­­­si­t­­zen­­de im Deut­schen Bun­des­tag war zu einem Wirt­schafts­ge­spräch mit zahl­rei­chen inter­es­sier­ten Ver­tre­tern des hei­mi­schen Mit­tel­stan­des sowie Kom­mu­nal­po­lit­kern aus dem Kreis Ahr­wei­ler gekom­men. Emp­fan­gen wur­de er auch von Horst Gies MdL und dem CDU-Lan­d­­tags­­­kan­­di­­da­­ten im Wahl­kreis 14, Gui­do Orthen. In der Räum der Fir­ma AKRO-Pla­s­­tic begrüß­te Geschäfts­füh­rer Dr. Oli­ver Neuß die Gäs­te und beto­net hier­bei, dass das Unter­neh­men sei­nen Mit­ar­bei­tern den Erhalt des Stand­or­tes in Nie­der­zis­sen fest zuge­si­chert habe. Von der Poli­tik erwar­te man daher einen mit­tel­stand­freund­li­chen Kurs und eine kla­re Aus­rich­tung auf eine gemein­sa­me euro­päi­sche Wirtschaftspolitik.

Petra Schnei­der MdL nann­te Akro-Pla­s­­tic ein her­aus­ra­gen­des Bei­spiel für den rhein­­land-pfäl­­zi­­schen Mit­tel­stand, der welt­weit Maß­stä­be set­ze. „Wenn ein Unter­neh­men aus Rhein­­land-Pfalz jähr­lich über 165.000 Ton­nen an Kunst­­­stoff-Com­­pounds pro­du­ziert und stän­dig neue, pass­ge­naue Lösun­gen für sei­ne Kun­den ent­wi­ckelt, dann zeigt das ganz deut­lich: Hier wird Zukunft gemacht!“ Doch damit unse­re Unter­neh­men auch mor­gen noch inter­na­tio­nal wett­be­werbs­fä­hig sind und Arbeits­plät­ze vor Ort sichern kön­nen, so Schnei­der brau­chen wir end­lich wie­der poli­ti­sche Rah­men­be­din­gun­gen, die Wirt­schafts­wachs­tum ermög­li­chen und nicht behin­dern. Rhein­­land-Pfalz muss Indus­trie­land blei­ben. „Die größ­te Inno­­va­­ti­ons-bre­m­­se in Rhein­­land-Pfalz ist jedoch die Büro­kra­tie,“ beton­te die Abgeordnete.

Wir als CDU wol­len einen ech­ten Kul­tur­wan­del in der Ver­wal­tung: Ver­trau­en statt Miss­trau­en, Ermög­li­chen statt Ver­hin­dern. Wir möch­ten in vie­len Fäl­len von der Geneh­mi­gungs­pflicht zur Anzei­ge­pflicht wech­seln. Und ganz wich­tig für unse­re inter­na­tio­nal agie­ren­den Unter­neh­men: Ein soge­nann­tes „Gold­pla­ting“, also die Über­erfül­lung von Vor­ga­ben aus Brüs­sel oder Ber­lin, wird es mit uns nicht geben.“

Jens Spahn spann­te in sei­nem Vor­trag ein brei­tes the­ma­ti­sches Spek­trum auf und ließ die ers­ten zehn Mona­te der neu­en Bun­des­re­gie­rung Revue pas­sie­ren. Er beton­te vor allem die neue außen­po­li­ti­sche Sta­bi­li­tät unter Bun­des­kanz­ler Fried­rich Merz, die der hei­mi­schen Wirt­schaft siche­re Rah­men­be­din­gun­gen gebe. Ohne Wachs­tum gebe es kei­ne guten Löh­ne, kei­ne Sicher­heit für die Sozi­al­sys­te­me, so Spahn. Er wer­de sich dafür ein­set­zen, dass Unter­neh­mer wie­der Lust haben, in die­sem Land zu gestal­ten und zu inves­tie­ren. „Das heißt: weni­ger Büro­kra­tie, mehr Frei­heit! Wir wer­den des­halb auch 2026 kon­se­quent die Wirt­schaft stär­ken und Unter­neh­mern nicht noch mehr Stei­ne in den Weg legen“, kün­digt er an. Spahn nann­te auch die aktu­el­le beschlos­se­ne Umge­stal­tung des Bür­ger­gel­des zur Grund­si­che­rung als wich­ti­ges Signal, damit Arbeit sich wie­der loh­ne und die Sozi­al­sys­te­me sicher blei­be. Er bat abschlie­ßend auch um Geduld, denn die Poli­tik der Bun­des­re­gie­rung sei auch Nach­hal­tig­keit und mit­tel­fris­ti­ge Wirk­sam­keit ausgelegt.