9. März 2026

Bau der Ortsumgehung Lohrsdorf und zukünftige Gestaltung der B 266 bei Heimersheim waren wichtige Themen: Guido Orthen und Hans-Jürgen Juchem im Dialog mit Bundesverkehrsminister Patrick Schnieder

Auf Ein­la­dung der CDU-Kreis­­vor­­­si­t­­zen­­den Petra Schnei­der MdB kam Bun­des­ver­kehrs­mi­nis­ter Patrick Schnie­der (CDU) nach Bad Brei­sig, um beim Neu­jahrs­emp­fang der Christ­demokraten zu spre­chen. Im Vor­feld gab es Gele­gen­heit zu einem verkehrs­politischen Dia­log in klei­ne­rer Run­de, wo Bür­ger­meis­ter und Kom­mu­nal­po­li­ti­ker ihre regio­na­len Pro­jek­te anspre­chen konn­ten. Der Bür­ger­meis­ter von Bad Neu­en­ahr-Ahr­­wei­­ler, Gui­do Orthen, und der Orts­vor­ste­her von Lohrs­dorf, Hans-Jür­­gen Juchem, nut­zen die­se Gele­gen­heit, um zwei wich­ti­ge Ver­kehrs­pro­jek­te in Zustän­dig­keit des Bun­des anzu­spre­chen: der Bau der Orts­um­ge­hung Lohrs­dorf und der flut­an­ge­pass­te Wie­der­auf­bau der Bun­des­stra­ße 266 auf Höhe der Orts­la­ge Heimersheim.

Ange­spro­chen wur­de die seit Jah­ren in Pla­nung befind­li­che Orts­um­ge­hung Lohrs­dorf im Zuge der Bun­des­stra­ße 266. Die anste­hen­den Sanie­rungs­ar­bei­ten an den Ver­kehrs­we­gen im Ahrtal soll­ten dazu genutzt wer­den, die­se Maß­nah­me end­lich umzu­set­zen. Die Anbin­dung an die Auto­bahn 571 und damit die Auto­bahn 61 ist bereits ange­legt, so dass hier zügig gebaut wer­den könn­te. „Nur mit die­ser Maß­nah­me kann die drin­gend erfor­der­li­che Ent­las­tung der Orts­la­ge Lohrs­dorf gelin­gen“, so Orts­vor­ste­her Hans-Jür­­gen Juchem. Da das Pro­jekt im Bun­des­ver­kehrs­we­ge­plan ver­an­kert ist, hofft man in Lohrs­dorf auf einen bal­di­gen Fort­schritt bei der Planung.

Bür­ger­meis­ter Gui­do Orthen sprach gegen­über dem Bun­des­ver­kehrs­mi­nis­ter die hoch­was­ser­ge­eig­ne­te Wie­der­her­stel­lung der Bun­des­stra­ße 266 in Bad Neu­en­ahr-Ahr­­wei­­ler an. Im Juli 2021 wur­de die B 266 in Bad Neu­en­ahr-Ahr­­wei­­ler, in dem Bereich wo die­se in unmit­tel­ba­rer Nähe zur Ahr ver­läuft, auf einer Län­ge von 1,3 km stark beschä­digt. Die ursprüng­lich vier­strei­fig aus­ge­bau­te Stre­cke wird in Tei­len die­ses Stre­cken­ab­schnitts aktu­ell als zwei­strei­fi­ge Bun­des­stra­ße mit einer Ampel­an­la­ge geführt. Der Ver­kehr fließt auch mit die­sem Pro­vi­so­ri­um zügig und ohne Behin­de­rung, beton­te Orthen. Statt der vom Lan­des­be­trieb Mobi­li­tät bevor­zug­ten 4spurigen Wie­der­her­stel­lung wird bei der Stadt und in Hei­mers­heim die Redu­zie­rung der Brei­te des Stra­ßen­dam­mes gefor­dert, um der Ahr mehr Raum für den Hoch­was­ser­fall zu geben und damit den Abfluss­quer­schnitt für einen schad­lo­sen Abfluss zu gewähr­leis­ten. Kon­kret wird von hier die Redu­zie­rung der Anzahl der Fahr­strei­fen von 4 auf maxi­mal 3 gefor­dert. Auch Petra Schnei­der als Land­tags­ab­ge­ord­ne­te und Mecht­hild Heil als Bun­des­tags­ab­ge­ord­ne­te bekräf­tig­ten ihre Unter­stüt­zung für die­se ver­kehrs­po­li­ti­schen Anlie­gen aus Bad Neuenahr-Ahrweiler.