2. Febru­ar 2026

Mobilität und Verkehr im Generationenquartier Bad Neuenahr

Wir bewer­ten es grund­sätz­lich posi­tiv, dass nun ein kon­kre­ter Ver­such unter­nom­men wird, die Ver­kehrs­füh­rung und Mobi­li­tät im Gene­ra­tio­nen­quar­tier rund um die West­stra­ße neu zu ordnen.

Die Ein­rich­tung der Arbeits­grup­pe hat gezeigt, dass eine brei­te Betei­li­gung vie­ler rele­van­ter Akteu­re statt­ge­fun­den hat – von Schu­le und Kitas über Eltern­ver­tre­tun­gen bis hin zu Poli­zei und Verwaltung.

Auch die Anmer­kun­gen und Vor­schlä­ge unse­rer Frak­ti­on sind in die vor­lie­gen­de Pla­nung ein­ge­flos­sen, was wir aus­drück­lich begrü­ßen. Das zeigt, dass die Dis­kus­si­on ernst­haft geführt wur­de und unter­schied­li­che Per­spek­ti­ven berück­sich­tigt wurden.

Zen­tral ist aus unse­rer Sicht auch die neue Ein­bahn­stra­ßen­re­ge­lung in süd­li­cher Rich­tung in der Hem­mes­ser Stra­ße. Dadurch wird der Links­ab­bie­ger­ver­kehr aus dem süd­li­chen Teil der Hem­mes­ser Stra­ße künf­tig aus­ge­schlos­sen. Das bedeu­tet eine deut­li­che Erhö­hung der Sicher­heit an der dor­ti­gen Licht­zei­chen­an­la­ge. Gera­de die­ses The­ma wird in Bad Neu­en­ahr seit Jahr­zehn­ten dis­ku­tiert – umso wich­ti­ger ist es, dass hier nun end­lich eine Ver­bes­se­rung umge­setzt wird.

Posi­tiv sehen wir außer­dem die vor­ge­se­he­nen Hol- und Bring­zo­nen. Die­se kön­nen dazu bei­tra­gen, die soge­nann­te „Eltern­­ta­xi-Pro­­b­le­­ma­­tik“ im direk­ten Schul­um­feld zu ent­schär­fen und das unkon­trol­lier­te Hal­ten und Par­ken zu redu­zie­ren. Dadurch wird der Bereich vor der Schu­le ins­ge­samt siche­rer und übersichtlicher.

Kri­tisch im Blick behal­ten müs­sen wir jedoch wei­ter­hin den aus unse­rer Sicht feh­len­den siche­ren Über­weg an der West­stra­ße bzw. im Kreu­zungs­be­reich Hem­mes­ser Straße/Weststraße und Edith-Stein-Stra­­ße. Gera­de hier sind täg­lich meh­re­re hun­dert Kin­der unter­wegs. Des­halb brau­chen wir auch an die­ser Stel­le eine Lösung – sei es durch den bereits andis­ku­tier­ten Fuß­gän­ger­über­weg oder zumin­dest durch eine geeig­ne­te Que­rungs­hil­fe. Die Sicher­heit der Kin­der muss hier obers­te Prio­ri­tät haben.