29. Janu­ar 2026

Mitgliederversammlung Senioren-Union — Landtagskandidat Guido Orthen: Mehr Sicherheit, weniger Bürokratie und bessere Bildung gefordert

Mehr Sicher­heit, bes­se­re Bil­dung, finan­zi­ell star­ke Kom­mu­nen und der abso­lut not­wen­di­ge Abbau läh­men­der Büro­kra­tie: Das waren die zen­tra­len The­men, die der CDU-Lan­d­­tags­­­kan­­di­­dat für den Wahl­kreis 14, Gui­do Orthen, bei der Mit­glie­der­ver­samm­lung der Senio­­ren-Uni­on, Kreis­ver­band Ahr­wei­ler, im Hotel „Zum Stern“ ansprach. Zunächst dank­te Gui­do Orthen in sei­nem Gruß­wort den Mit­glie­dern der Senio­­ren-Uni­on für ihren gro­ßen Ein­satz. „Wir sind hier, weil uns unse­re Zukunft nicht egal ist”, so Orthen. Ehren­amt­li­ches wie poli­ti­sches Enga­ge­ment sind unver­zicht­bar und kei­ne Fra­ge des Alters. Dies bewei­se die Senio­­ren-Uni­on jeden Tag.

Orthen beton­te die Not­wen­dig­keit, die Regi­on in Mainz mit star­ker Stim­me zu ver­tre­ten. Dazu zähl­ten eine ver­läss­li­che Ver­kehrs­po­li­tik mit gut aus­ge­bau­ten Lan­­des- und Kreis­stra­ßen sowie über­re­gio­na­len Rad­we­ge­ver­bin­dun­gen. Eben­so blei­be der Hoch­was­ser­schutz eine Auf­ga­be mit höchs­ter Prio­ri­tät. Der Wie­der­auf­bau müs­se wei­ter­hin ent­schlos­sen vor­an­ge­trie­ben werden.

Sicher­heit wie­der zur Staats­auf­ga­be Nr. 1 machen

Ohne Sicher­heit gibt es kei­ne Frei­heit“, sag­te Orthen. Die inne­re und äuße­re Sicher­heit müs­se wie­der zur zen­tra­len Staats­auf­ga­be wer­den. Offen­sicht­li­che Pro­ble­me müss­ten offen benannt wer­den: „Nicht das Anspre­chen von Miss­stän­den stärkt Extre­mis­ten, son­dern das Weg­se­hen.“ Ein funk­tio­nie­ren­der Staat sei die bes­te Ant­wort auf Extre­mis­mus von links wie von rechts, so Orthen.

In der Bil­­dungs- und Fami­li­en­po­li­tik for­der­te Orthen kon­se­quent mehr Ver­läss­lich­keit. Das Kita-Zukunfts­­­ge­­setz müs­se grund­le­gend über­ar­bei­tet wer­den. Schu­len soll­ten wie­der stär­ker Orte des Ler­nens und der Leis­tung sein. Spra­che, Lesen, Schrei­ben und Rech­nen sei­en dabei der Schlüs­sel für Bil­dungs­ge­rech­tig­keit. Gro­ße Sor­gen berei­tet ihm die medi­zi­ni­sche Ver­sor­gung im länd­li­chen Raum. Kran­ken­häu­ser, Arzt­pra­xen und Medi­zi­ni­sche Ver­sor­gungs­zen­tren müss­ten gesi­chert wer­den. „Wir dür­fen den länd­li­chen Raum nicht aus­blu­ten las­sen – das gilt auch für die Gesund­heits­ver­sor­gung“, sag­te Orthen.

Kom­mu­nen stär­ken, Büro­kra­tie abbauen

Kri­tisch äußer­te sich Orthen zur Finanz­po­li­tik des Lan­des. Not­wen­dig sei eine Reform des Lan­des­fi­nanz­aus­gleichs, um die kom­mu­na­le Selbst­ver­wal­tung zu stär­ken. Beson­ders deut­lich wur­de Orthen beim The­ma Büro­kra­tie­ab­bau: „Wenn wir mit der Büro­kra­tie und dem Rege­lungs­wahn von heu­te unser Land nach dem Krieg hät­ten auf­bau­en wol­len, wären wir bis heu­te nicht fer­tig.“ Es brau­che wie­der mehr Ver­trau­en in Bür­ge­rin­nen und Bür­ger, Betrie­be und Kom­mu­nen. „Ein Staat, der sei­nen Men­schen nicht mehr ver­traut, ver­liert am Ende selbst das Vertrauen.“

Zum Schluss appel­lier­te Orthen an die Zuhö­re­rin­nen und Zuhö­rer: „Las­sen Sie uns wie­der Ver­trau­en wagen!“ Für sei­ne Aus­füh­run­gen erhielt Gui­do Orthen lang anhal­ten­den Applaus. Anschlie­ßend bot sich für die inter­es­sier­ten Gäs­te noch die Gele­gen­heit, mit dem Land­tags­kan­di­da­ten ins Gespräch zu kom­men, Inhal­te zu erör­tern und Fra­gen zu stellen.