23. Janu­ar 2026

Der CDU-Landtagskandidat für den Wahlkreis 14, Guido Orthen, formulierte beim CDU-Neujahrsempfang Kritik an der Landesregierung: Mehr Freiheit, Vertrauen und Eigenverantwortung gefordert

Beim CDU-Neu­­jahrs­­emp­­fang in Bad Brei­sig hat der CDU-Lan­d­­tags­­­kan­­di­­dat für den Wahl­kreis 14, Gui­do Orthen, einen kla­ren Poli­tik­wech­sel für Rhein­­land-Pfalz gefor­dert. „Unser Land steht an einem Schei­de­weg: Wei­ter im Schne­cken­tem­po, im büro­kra­ti­schen Dickicht und im wirt­schafts­po­li­ti­schen Win­ter­schlaf – oder wir packen es end­lich anders an“, so Orthen. Ange­sichts der erns­ten Lage müs­se die demo­kra­ti­sche Mit­te jetzt han­deln. „Wer unse­re Frei­heit und Demo­kra­tie schüt­zen will, muss den Mut zur Rich­tungs­än­de­rung haben“, beton­te der 59-jäh­ri­­ge Christdemokrat.

Leis­tung muss sich wie­der lohnen”

Des­halb for­der­te Gui­do Orthen mehr Frei­heit, mehr Ver­trau­en und mehr Eigen­ver­ant­wor­tung. Orthen mach­te deut­lich, dass der Staat nicht jeden Lebens­be­reich regeln kön­ne. Frei­heit bedeu­te immer auch Ver­ant­wor­tung – im All­tag, in der Arbeits­welt und in der Bil­dung. Leis­tung müs­se sich wie­der loh­nen, sowohl in der Schu­le als auch im Beruf. Gleich­zei­tig übte Orthen schar­fe Kri­tik an der aus­ufern­den Büro­kra­tie und der Viel­zahl von För­der­pro­gram­men im Land. Allein 470 Pro­gram­me in Rhein­­land-Pfalz sei­en Aus­druck eines tief sit­zen­den Miss­trau­ens gegen­über den Bür­gern, den Kom­mu­nen und der Wirt­schaft vor Ort. Statt immer neu­er Kon­trol­len brau­che es deut­lich mehr Gestal­tungs­frei­heit. Die staat­li­che Bevor­mun­dung und Über­re­gu­lie­rung läh­me die gesam­te Regi­on. Des­halb müs­se den Men­schen wie­der mehr Frei­heit gege­ben wer­den. Ent­schei­dun­gen und finan­zi­el­le Mit­tel gehör­ten näher zu den Men­schen vor Ort, denn die Kom­mu­nen wüss­ten am bes­ten, wo das Geld sinn­voll und not­wen­dig ein­ge­setzt wer­den müsse.

In die­sem Zusam­men­hang dank­te Gui­do Orthen den aktu­el­len Land­tags­ab­ge­ord­ne­ten des Krei­ses Ahr­wei­ler, Horst Gies und Petra Schnei­der, für ihren Ein­satz für die Hei­mat. Mit einem Appell for­der­te Orthen dazu auf, in den kom­men­den Wochen ent­schlos­sen um Ver­trau­en zu wer­ben: „Ein Staat, der sei­nen Bür­gern nicht ver­traut, ver­liert Ver­trau­en. Lasst uns das ändern.“