19. Janu­ar 2026

CDU-Landtagskandidat Guido Orthen möchte den Kommunen vor Ort in Mainz eine Stimme geben: Klare Prioritäten für das Adenauer Land

Kla­re Wor­te, kla­re Prio­ri­tä­ten: Beim Tref­fen der Orts­bür­ger­meis­ter der Ver­bands­ge­mein­de Ade­nau hat der CDU-Lan­d­­tags­­­kan­­di­­dat Gui­do Orthen (Wahl­kreis 14) den engen Schul­ter­schluss mit den kom­mu­na­len Ver­ant­wor­tungs­trä­gern bekräf­tigt. Zuvor traf sich der CDU-Poli­­ti­ker mit VG-Bür­­ger­­meis­­ter Gui­do Nisius, um wich­ti­ge The­men vor Ort zu erörtern.

Orthen mach­te bei dem Tref­fen in Insul deut­lich, dass sei­ne poli­ti­sche Hal­tung fest im kom­mu­na­len Den­ken ver­an­kert ist. Als erfah­re­ner Kom­mu­nal­po­li­ti­ker will er auch im Land­tag ein ver­läss­li­cher Ver­tre­ter der Orts- und Ver­bands­ge­mein­den sein. Ent­schei­dun­gen sol­len dort getrof­fen wer­den, wo die Pro­ble­me bestehen: vor Ort. „Die Orts­bür­ger­meis­ter wis­sen am bes­ten, was ihre Gemein­den wirk­lich brau­chen“, ist sich der 59-Jäh­ri­­ge sicher. Das Enga­ge­ment der poli­ti­schen Ehren­amt­ler ver­die­ne Respekt, Rück­halt und vor allem mehr Ver­trau­en statt immer neu­er büro­kra­ti­scher Vor­ga­ben aus Mainz.

In der Ver­kehrs­po­li­tik sprach sich Orthen klar für rea­lis­ti­sche Lösun­gen im länd­li­chen Raum aus. Das Auto bleibt unver­zicht­bar, zugleich muss der Öffent­li­che Per­so­nen­nah­ver­kehr spür­bar ver­bes­sert wer­den. The­ma­ti­siert wur­den zudem der drin­gend not­wen­di­ge Wei­ter­bau der A 1, der schlech­te Zustand der Lan­des­stra­ßen, ins­be­son­de­re der L 73, sowie der Aus­bau über­ört­li­cher Rad­ver­bin­dun­gen. Gera­de der Lücken­schluss zwi­schen Fuchs­ho­fen und Schuld sei ent­schei­dend, wenn das Fahr­rad auch im All­tag eine ech­te Rol­le spie­len solle.

Eine Regi­on, in der man gut und sicher lebt

Auch die Inne­re Sicher­heit war The­ma. „Der Nür­burg­ring ist die Renn­stre­cke der Regi­on, aber nicht die Orts­durch­fahr­ten und Land­stra­ßen“, unter­strich Orthen. Zum Schutz der Anwoh­ner müss­ten Ver­kehrs­ver­stö­ße kon­se­quent kon­trol­liert wer­den, auch durch dau­er­haf­te Blit­zer. Beson­ders deut­lich wur­de Orthen bei der medi­zi­ni­schen Ver­sor­gung im länd­li­chen Raum. Eine ver­läss­li­che Grund­ver­sor­gung dür­fe nicht von der Post­leit­zahl abhän­gen. Des­halb sprach er sich aus­drück­lich für die Unter­stüt­zung eines Medi­zi­ni­schen Ver­sor­gungs­zen­trums für das Ade­nau­er Land aus.

Weni­ger Büro­kra­tie, mehr Eigenverantwortung

Zen­tra­les Dis­kus­si­ons­the­ma des Abends war die ange­spann­te Finanz­si­tua­ti­on der Gemein­den. Orthen kri­ti­sier­te die aus­ufern­de För­der­bü­ro­kra­tie in Rhein­­land-Pfalz deut­lich. Hun­der­te För­der­pro­gram­me über­for­der­ten ins­be­son­de­re klei­ne­re Kom­mu­nen und führ­ten zu unnö­ti­ger Bevor­mun­dung. Statt­des­sen brau­che es weni­ger Büro­kra­tie, über­sicht­li­che­re Pro­gram­me und vor allem eine stär­ke­re direk­te Finanz­aus­stat­tung der Gemein­den. Die Ent­schei­dung dar­über, wofür Geld aus­ge­ge­ben wird, müs­se wie­der stär­ker in die Hän­de der gewähl­ten Ver­tre­ter vor Ort gelegt wer­den. Um den länd­li­chen Raum dau­er­haft zu stär­ken, for­der­te Orthen zudem einen zen­tra­len Ansprech­part­ner auf Staat­s­e­kre­tärs­ebe­ne, der res­sort­über­grei­fend die Anlie­gen des Länd­li­chen Raums koor­di­niert. Brei­ten Raum nahm die Bedeu­tung von Land­wirt­schaft, Forst und Jagd sowie die Kita- und Schul­po­li­tik mit ein.

Zum Abschluss brach­te Orthen sei­ne Mei­nung auf den Punkt: „Der länd­li­che Raum darf nicht abge­hängt wer­den. Es ist Zeit, den Kom­mu­nen wie­der mehr zuzu­trau­en und den Men­schen vor Ort mehr Ver­trau­en zu schenken.”