17. Novem­ber 2025

CDU-Rheinland-Pfalz stellte Landesliste zur Landtagswahl 2026 auf

Die CDU Rhein­­land-Pfalz ist am Sams­tag in Morbach/Hunsrück offi­zi­ell in den Land­tags­wahl­kampf gestar­tet. Lan­des­chef und Spit­zen­kan­di­dat Gor­don Schnie­der schlug bei der Lan­des­ver­tre­ter­ver­samm­lung die Pflö­cke für die kom­men­den Mona­te bis zum 22. März ein. Die Dele­gier­ten wähl­ten ihn mit einem über­ra­gen­den Ergeb­nis von 99,5 Pro­zent auf den ers­ten Platz der Lan­des­lis­te. Über ihre Ergeb­nis­se freu­en durf­ten sich auch die bei­den CDU-Lan­d­­tags­­­kan­­di­­da­­ten aus dem Kreis Ahr­wei­ler: Petra Schnei­der MdL aus dem Wahl­kreis 13 erhielt auf Platz 10 der Lan­des­lis­te eine Zustim­mung von 93 Pro­zent. Mit dem glei­chen Zuspruch wur­de Gui­do Orthen aus dem Wahl­kreis 14 auf Platz 38 gewählt.

Zu Beginn sei­ner Grund­satz­re­de beton­te Gor­don Schnie­der: „Wir spü­ren es doch alle: Wir sind in einer schwie­ri­gen Lage. Vie­le haben Angst um die Sicher­heit in Euro­pa, um ihren eige­nen Arbeits­platz, die Bil­dung ihrer Kin­der oder ob die medi­zi­ni­sche Ver­sor­gung vor Ort noch gesi­chert ist. Vie­le haben das Gefühl, dass unser Land nicht mehr in allen Tei­len rich­tig funk­tio­niert.“ In vie­len Berei­chen schwin­de die Ver­läss­lich­keit. Schnie­der stell­te vor den 212 Dele­gier­ten klar: „Rhein­­land-Pfalz darf kein Land sein, das nur noch ver­wal­tet wird. Wir brau­chen einen Staat, der funk­tio­niert.“ Es gehe dar­um, end­lich wie­der die Pro­ble­me der Men­schen zu lösen. Man ste­he an einem ent­schei­den­den Punkt in der Geschich­te des Bun­des­lan­des: „Ent­we­der wir machen wei­ter so – mit Still­stand, mit Zögern, mit ‚irgend­wann‘ – oder wir machen es end­lich besser.“

Der Wahl­kampf­slo­gan, den die Par­tei am Sams­tag erst­mals prä­sen­tier­te, steht genau­so für Ent­schlos­sen­heit. Die Lan­­des-CDU geht mit „Weil’s jetzt gilt“ in das Ren­nen um das stärks­te Wahl­er­geb­nis. CDU-Gene­ral­­se­­k­re­­tär Johan­nes Stei­ni­ger: „Für uns ist klar, dass der Poli­tik­wech­sel nicht län­ger war­ten kann. Rhein­­land-Pfalz braucht eine Poli­tik, die Pro­ble­me end­lich wie­der ehr­lich benennt und sie anpackt. Wir brau­chen drin­gend wie­der Mut zu ech­tem Fort­schritt. Die­ser Lan­des­re­gie­rung sind die Ideen ausgegangen.“