18. Mai 2012

CDU Kreistagsfraktion weist auf Leistungen des Schulträgers für die Schullandschaft im Kreis hin — Kreis Ahrweiler investiert Millionenbeträge in bildungspolitische Vielfalt

Über­rascht reagiert der Vor­stand der CDU-Kreis­­tags­­­frak­­ti­on auf die Äuße­run­gen des SPD-Kreis­­vor­­­si­t­­zen­­den Bernd Lang, der die Ursa­che für die Viel­falt des Bil­dungs­an­ge­bo­tes im Kreis Ahr­wei­ler bei der SPD ver­or­tet. CDU-Frak­­ti­on­s­­vor­­­si­t­­zen­­der Karl-Heinz Sund­hei­mer weist dar­auf hin, dass der Kreis Ahr­wei­ler in den letz­ten 12 Jah­ren 70 Mil­lio­nen Euro in sei­ne Schu­len inves­tiert habe. Die­se enor­men Inves­ti­tio­nen sei­en nicht nur in die Moder­ni­sie­rung von Schu­len, son­dern auch in neue Bil­dungs­an­ge­bo­te geflossen

Zudem erschei­ne es selt­sam, dass die SPD sich hier mit Federn schmü­cke, wäh­rend sie gleich­zei­tig in Haus­halts­de­bat­ten die Ver­schul­dung des Krei­ses bekla­ge. Der Frak­ti­ons­vor­sit­zen­de der CDU weist dar­auf hin, dass etwa 80 Pro­zent der Schul­den des Krei­ses aus den Inves­ti­tio­nen in die Schu­len und Kin­der­gär­ten resul­tie­ren. ‘Dies ist voll­kom­men in Ord­nung, weil es um Inves­ti­tio­nen in die Zukunft der nächs­ten Genera­ti­on geht’, so Karl-Heinz Sund­hei­mer: ‘Dann darf man sich aber auch nicht ver­wei­gern, wenn es um Anpas­sun­gen der Kreis­um­la­ge geht. Die­se Schu­len wer­den ja von Kin­dern aus allen Regio­nen des Krei­ses besucht.’

Es sei scha­de, so Sund­hei­mer, dass hier jetzt wie­der eine Par­tei Poli­tik mit Hil­fe der Bil­dung betrei­ben wol­le. Schließ­lich habe man im Kreis­tag doch über die Par­tei­gren­zen hin­weg die­se wich­ti­gen Beschlüs­se gefasst. 

Auch der Vor­sit­zen­de des Bil­dungs­aus­schus­ses im Land­tag, MdL Gui­do Ernst, mel­det sich in die­ser Fra­ge zu Wort. Er weist dar­auf hin, dass man lan­des­po­li­tisch im Bil­dungs­be­reich von Sei­ten der SPD ja schon viel ver­sucht habe. Er erin­nert an die hoch­ge­lob­ten Regio­na­len Schu­len, die die Haupt­schu­len ablös­ten und die, wie die dua­len Ober­schu­len, inzwi­schen auch wie­der auf­ge­löst sei­en. Bei die­ser Gele­gen­heit habe man die Real­schu­len gleich mit auf­ge­löst bzw. mit den Haupt­schu­len zusam­men­ge­fasst. Er weist auch dar­auf hin, dass die Eltern inzwi­schen bei inte­gra­ti­ven, teil­in­te­gra­ti­ven und koope­ra­ti­ven Real­schu­len plus, Inte­grier­ten Gesamt­schu­len, Schwer­punkt­schu­len, koope­ra­ti­ven Gesamt­schu­len, beruf­li­chen Gym­na­si­en , her­kömm­li­chen Gym­na­si­en, Fach­ober­schu­len und Berufs­ober­schu­len I und II lang­sam den Über­blick ver­lie­ren würden. 

So hofft Gui­do Ernst auch, dass nun ein­mal Ruhe im Schul­be­reich ein­kehrt und man die Leh­re­rin­nen und Leh­rer dort ihre wich­ti­ge päd­ago­gi­sche Arbeit ver­rich­ten lässt.