20. April 2007

Gemeinsame Anstrengungen sind für den Baubeginn der Maßnahme jetzt nötig — Wilhelm Josef Sebastian MdB (CDU) informiert sich vor Ort über die Ortsumgehung Kruft – Sechs-Millionenprojekt hat Baureife

Wir müs­sen für den Bau­be­ginn der Orts­um­ge­hung Kruft jetzt gemein­sam kämp­fen’, so das Fazit des CDU-Bun­­­des­­tags­­a­b­­ge­or­d­­ne­­ten Wil­helm Josef Sebas­ti­an bei sei­nem Besuch in Kruft. Gemein­sam mit Ver­bands­bür­ger­meis­ter Klaus Bell und Orts­bür­ger­meis­ter Rudolf Schnei­chel hat­te Sebas­ti­an zu einem Mei­nungs­aus­tausch ins Rat­haus ein­ge­la­den. Dar­an nah­men auch die CDU-Lan­d­­tags­­a­b­­ge­or­d­­ne­­te Hedi The­len, der Frak­ti­ons­vor­sit­zen­de der Christ­de­mo­kra­ten im Ver­bands­ge­mein­de­rat, Georg Moes­ta, sowie wei­te­re CDU-Kom­­mu­­nal­­po­­li­­ti­­ker und ein Ver­tre­ter der SPD-Gemein­­de­­rats­­frak­­ti­on Kruft teil. Als Exper­ten waren Bernd Cor­nely, Dienst­stel­len­lei­ter Cochem, sowie Pro­jekt­lei­ter Ulrich Klei­ne vom Lan­des­be­triebs Mobi­li­tät (LBM) gekom­men, um über den aktu­el­len Sach­stand zu berichten.

Klaus Bell beton­te aus Sicht der Ver­bands­ge­mein­de noch­mals die drin­gend not­we­ni­ge Ent­las­tung der Orts­la­ge von Kruft ange­sichts von etwa 14.000 Fahr­zeu­gen pro Tag auf der Bun­des­stra­ße. Wil­helm Josef Sebas­ti­an leg­te dar, dass es ihm im ver­gan­ge­nen Jahr als Mit­glied des Ver­kehrs­aus­schus­ses des Deut­schen Bun­des­tags gelun­gen sei, das Pro­jekt in der Län­der­lis­te Rhein­­land-Pfalz des so genann­ten 5‑Jahresplans unter­zu­brin­gen. Die Orts­um­ge­hung Kruft im Zuge der Bun­des­stra­ße 256 sei mit Gesamt­kos­ten von etwas über 6 Mil­lio­nen Euro eines der klei­ne­ren Pro­jek­te in Rhein­­land-Pfalz; für das Bun­des­land sei ins­ge­samt ein Bau­vo­lu­men von 1,1 Mil­li­ar­den Euro im 5‑Jahresplan veranschlagt.

Orts­bür­ger­meis­ter Rudolf Schnei­chel führ­te aus, dass die Geschich­te der Orts­um­ge­hung schon über 30 Jah­re alt sei. Die Bevöl­ke­rung des Ortes habe, anders als bei Stra­ßen­bau­pro­jek­ten anders­wo, immer zu der Maß­nah­me gestan­den. ‘Nach der Auf­nah­me des Pro­jek­tes in die mit­tel­fris­ti­ge Vor­ha­ben­pla­nung des Bun­des erwar­ten die Bür­ge­rin­nen und Bür­ger in Kruft einen bal­di­gen Bau­be­ginn’, so Schnei­chel. Die Ver­tre­ter des Lan­des­be­triebs Mobi­li­tät erklär­ten, dass es kei­ne nen­nens­wer­ten pla­ne­ri­schen und tech­ni­schen Pro­ble­me beim Bau der etwa 3,5 Kilo­me­ter lan­gen Orts­um­ge­hung gebe und auch der not­wen­di­ge Grund­er­werb im Rah­men der lau­fen­den Flur­be­rei­ni­gung zur­zeit pro­blem­los ablaufe.

Die kon­kre­te Bereit­stel­lung von Bun­des­mit­teln für den Bau der Orts­um­ge­hung muss nun ange­strebt wer­den, so die Zusam­men­fas­sung von Wil­helm Josef Sebas­ti­an. Der CDU-Par­la­­men­­ta­­ri­er mach­te klar, dass die begrenz­ten Stra­ßen­baumit­tel in Ber­lin natur­ge­mäß von allen Abge­ord­ne­ten sehr stark für die jewei­li­gen Wahl­kreis­pro­jek­te rekla­miert wür­den. Inso­fern sei es wich­tig, dass man sich par­tei­über­grei­fend und auf allen poli­ti­schen Ebe­nen für die wich­ti­gen Pro­jek­te, zu denn Kruft unzwei­fel­haft gehö­re, ein­setzt. Ein wesent­li­cher Schlüs­sel liegt dabei auch bei der rhein­­land-pfäl­­zi­­schen Lan­des­re­gie­rung, denn sie legt gemein­sam mit dem Bun­des­ver­kehrs­mi­nis­te­ri­um fest, wel­che Pro­jek­te jähr­lich im Rah­men der dem Land zuge­wie­se­nen Quo­te neu begon­nen wer­den. Die hei­mi­sche CDU-Lan­d­­tags­­a­b­­ge­or­d­­ne­­te Hedi The­len sag­te zu, sich in Mainz bei Lan­des­ver­kehrs­mi­nis­ter Hen­drik Hering für das Pro­jekt einzusetzen.